Schwanberglauf am 11. Juli 2003
(siehe Laufbericht unten)
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Ein "Knackiger" Lauf der es in sich hat, 10,9 km mit zum Teil gewaltigen Steigungen
Freitag
11. Juli 2003 kurz nach 18:30 Uhr.
Der
Startschuss für den 20.Schwanberglauf fällt.
Die neue Strecke:
Vom Rödelseer Tor in
Iphofen über Weinberge, Wälder und Wiesen bis kurz vor Castell und zurück zum
Zieleinlauf beim Iphöfer Weinfest.
Schweißtreibende 200
Höhenmeter vom Start in Iphofen bis auf den Schwanberg.
Sofort beginnt die
Steigung, und diese nimmt ständig zu. Das ist mein erster Berglauf, und
ich spüre bereits nach etwa drei Kilometern, dass ich heute kämpfen muss.
Die Strecke ist absolut
schön - die Landschaft, die Weinberge - eine echt tolle Franken-Tour, aber der
Berg...
Der Berg,
er ruft, aber mir macht er echt zu schaffen.
Hallo Günter, so wolltest
Du es doch haben, denke ich mir. Gestern hast Du noch gesagt: "Ich möchte
endlich mal an meine Grenzen stoßen, aber dass dies so bald geschieht, hätte
ich doch nicht gedacht."
Der Weg wird immer
steiler, dann kommt noch ein Geröllweg, der mir und den meisten anderen
Läufern besonders zu schaffen macht.
Ich weiß echt nicht, wie
lange es gedauert hat, aber ich schätze nach 5 Kilometern sind wir endlich
oben.
Wir werden mit einem
sagenhaften Ausblick belohnt.
Nun geht der Weg
glücklicherweise nach unten, allerdings zeitweise sehr steil. Doch meine Beine
freuen sich und ich werde stetig munterer.
Nach 01:08:?? gebe ich
noch mal richtig Gas, die Ziellinie scheint mich magisch anzuziehen.
Im Ziel erhält jeder
Läufer Wasser zu trinken und für den Abend, auf dem echt schönen Iphöfer Weinfest
einen Gutschein und ein Glas für den ersten Schoppen.
Den lass ich mir dann auch
gut schmecken.
Fakten:
- schöne,
abwechslungsreiche Bergstrecke
- unterwegs mehrere Wasserstellen
- kein
einfacher Lauf, Anstrengung pur.
Das Weinfest nach dem Lauf
zu besuchen ist echt cool, denn nun ist man wieder Mensch. Beine ausstrecken und sich
etwas verwöhnen.
Günter Herrmann
weitere Infos unter
www.brosch.de
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Nachtrag:
Genau 1 Woche, (am Freitag, 18. Juli 2003),
später fand zusätzlich der Lauf auf der bisherigen Strecke von Iphofen nach
Castell statt.
Das wollten sich die Casteller nicht nehmen lassen.
Nachdem ich mich vor einer Woche so gequält habe, nahm ich den Kampf gegen den
Berg nochmals auf.
Es erfolgte keine Zeitnahme, was ich nicht für so wichtig halte, Wasser gab es
auch unterwegs, wenn auch nicht an so vielen Ständen.
Der Weg auf den Berg hinauf war unverändert, also ist die Anstrengung die
selbe, lediglich beim Abstieg biegt der Weg nicht nach Iphofen, sondern eben
nach Castell ab.
Die Strecke weist Vor, aber auch Nachteile auf.
Was besonders störend war, ist das letzte Stück vor Castell, welches über
einen abschüssigen Feldweg führt.
Aber schön war's trotzdem.
Am Ziel erhielt jeder Läufer eine ganze Flasche Mineralwasser, und ein Glas
mit Gutschein für das erste Glas Wein auf dem Casteller Weinfest.
Ich bin gespannt ob auch im kommenden Jahr zwei Läufe stattfinden.
Ein Läufer trug auf seinem Shirt den Hinweis "Ich laufe nur beim echten
Schwanberglauf".
Ich sehe das als Würzburger etwas lockerer, mir haben beide 20.
Schwanbergläufe Spass gemacht.
P.S.
Heute lief es für mich erheblich besser. Ich ging die Strecke locker an,
und verausgabte mich nicht gleich am Anfang. Nach 18 Minute war ich auf dem
Berg, und genoss dann den restlichen Lauf.
Trotzdem war ich etwas, (wenn auch nicht besonders) schneller 1:05:20.
Gruß
Günter Herrmann